DAS HERZ: DIE BESTFUNKTIONIERENDE MASCHINE DER WELT

Erinnern Sie sich an den kleinen Zellhaufen in der linken Körperhälfte des 22 Tage alten Fötus, der sich zu diesem Zeitpunkt zu bewegen beginnt. Es ist sein erster Herzschlag. Von nun an wird diese Zellansammlung nie mehr aufhören zu schlagen und dabei nie müde werden. Es wird etwa 70 Mal in der Minute schlagen, also etwa 35 Millionen Mal im Jahr, und durchschnittlich zwei Billionen Male während seiner Lebenszeit.82Während dieser Zeit wird es etwa 227 Millionen Liter Blut durch den Körper des betreffenden Menschen pumpen.83

Mit dieser Menge könnte man pro Tag einen 10-Tonnen-Tanker befüllen 84  oder während einer Lebenspanne 100 Swimmingpools.85  Und diese außerordentlich leistungsfähige Pumpe kommt fast nie aus ihrem Rhythmus, begeht keinen Fehler und wird trotzdem alt. Niemals verliert sie ihre Fähigkeit, bis zum Tod Blut durch den menschlichen Körper zu pumpen. Und zwar, weil es ein weiteres von Gott geschaffenes Wunderwerk von unglaublicher Vollkommenheit und Präzision ist.


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Das embryonale Herz, das sich ab der dritten Schwangerschaftswoche zu entwickeln beginnt, dient als bloße Pumpe für das Blut des Embryo, das nur in dessen Körper und in der Plazenta zirkuliert. Aber nach der Geburt allerdings, wenn Sauerstoff direkt durch die Atmung inhaliert wird, braucht das embryonale Herz vier Kammern. Dieser physiologische Widerspruch wurde so gelöst: Zwei Öffnungen in den Herzkammern ermöglichen, dass das Blut in diesen Kammern zurückgehalten wird und die bisher unentwickelten Lungenvenen sind geschützt. Wenn das Baby den ersten Atemzug tut und zu schreien beginnt, schließen sich diese Öffnungen automatisch und beenden ihre Aufgabe. Dieses Wunder der Schöpfung zeigt uns erneut die Makellosigkeit von GOTTES Schöpfung.

Das Herz des Fötus beginnt schon Stunden vorher zu schlagen, ehe es überhaupt Blut zu pumpen gibt. Aber warum das? Der Grund liegt im Bedarf an Nährungsstoffen. Denn der sich entwickelnde Embryo braucht Nährstoffe, Sauerstoff und Hormone für seine Entwicklung. In dem winzigen Körper befinden sich jedoch bereits Abfallstoffe, die entsorgt werden müssen. Eben deshalb beginnt das Herz schon vorher zu schlagen, am rechten Ort und zur rechten Zeit.86

Es fällt nicht schwer, in diesem Wunderwerk die Hand Gottes zu erkennen. Denn in jeder Einzelheit des Herzens zeigt sich die Vollkommenheit Seiner Schöpfung, hier des Herzens. Noch nie ist ein vergleichbar vollkommener Mechanismus entwickelt worden, um einen Menschen am Leben zu erhalten. Denn mit all seinen Zellen, seinen speziellen “Ventilen”, den Herzklappen, und dem Mechanismus des Sichöffnens- und schließens ist das Herz ein hochkomplexes Organ mit vielen Eigenschaften. Kein anderes Organ in unserem Körper ist derart leistungsfähig wie das Herz, das unaufhörlich Blut durch unseren Körper pumpt. Es kann sogar außerhalb des Körpers weiterschlagen, solange es an eine Blutzufuhr angeschlossen ist.


DIE UNSICHTBARE QUELLE DES BEWUSSTSEINS

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Ebenso wie die Systeme im menschlichen Körper ihre Arbeit in Angriff nehmen, übernehmen sie auch die Verantwortung für die Koordination, den Ablauf und die Organisation ihrer Aufgaben. Das ist es, warum wir die Strukturen im Körper als intelligent bezeichnen und versuchen, die Quelle dieser Intelligenz zu ergründen. Zweifellos ist der Begriff “intelligente Zelle” oder “intelligentes Organ” eine Metapher, weil Zellen oder Gewebe ohne Gehirn oder Nervensystem kein eigens Bewusstsein haben können. Dennoch zeichnet sich ein erstaunliches Bewusstsein in allem ab, was sie tun, ab. Dies stellt ein unlösliches Dilemma für Darwinisten und alle Materialisten dar, die behaupten, dass das Bewusstsein aus den Gehirnzellen und den chemischen Reaktionen zwischen diesen Zellen stammt. Kurz gesagt: Laut den materialistischen Behauptungen besteht das Bewusstsein nur aus dem Gehirn.

Obwohl Materialisten versuchen, das Bewusstsein auf das Gehirn zu reduzieren, zeigen wissenschaftliche Beobachtungen, dass auch Lebewesen ohne Gehirn Bewusstsein besitzen. Die in diesem Buch untersuchten intelligenten Zellen sind nur ein Beispiel. In jüngster Zeit haben Beobachtungen von Bakterien und anderen einzelligen Organismen gezeigt, dass diese mikroskopisch kleinen Lebewesen ihre Umgebung in einer äußerst intelligenten Weise buchstäblich auswerten und die passenden Entscheidungen treffen. Der Molekularbiologe Micheal Denton schreibt:

 “Die Amöbe, zwar nur von der Größe eines kleinen Staubkörnchens, zeigt Verhaltensstrategien, die objektiv nicht zu unterscheiden sind von jenen der höher entwickelten Tiere. Wenn eine Amöbe die Größe einer Katze hätte, würden wir ihr wahrscheinlich das Intelligenzniveau eines Säugetiers zuschreiben. Aber wie ordnen solche winzigen Organismen all die Informationen ein, die notwendig sind, um solche offensichtlich berechnete, intelligente Entscheidungen zu treffen? … wie sie [die Amöbe] all die notwendigen Informationen für die Jagd auf ihre Beute gliedert, ihre Entscheidung die Richtung zu ändern, ihre Ausdauer auf der Jagd, wenn die Beute entkommt, der plötzliche Ausbruch der kleineren Amöbe aus ihrem Gefängnis im Inneren ihres Jägers genau in dem Moment, wenn die Wand des Protoplasma am dünnsten ist – all dies bleibt offen, bis es in Molekularbegriffen vollständig erklärt ist.”81

Der letzte Satz des Zitats oben ist besonders bemerkenswert. Das Verhalten der Amöben kann nicht auf der molekularen Ebene, in Begriffen chemischer Reaktionen und physikalischer Effekte, erklärt werden. Diese Lebewesen entscheiden und handeln als bewusste Wesen, auch wenn sie weder Gehirn noch Nervensystem besitzen. Sie sind nur Zellen bestehend aus Protein, Fett und Wasser.


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Es gibt andere Beispiele, die das intelligente Verhalten von Bakterien enthüllen.

Laut einem Bericht in dem französischen Wissenschaftsjournal Science et Vie [“Wissenschaft und Leben”] vom Juli 1999 kommunizieren Bakterien miteinander und treffen Entscheidungen, die auf diesen Kommunikationen beruhen.

Science et Vie betont, dass diese Kommunikation mittels eines sehr komplexen Systems stattfindet. Auf ihren Oberflächen tragen die Bakterien Mechanismen, die elektrische Signale senden und empfangen. So senden sie einander Signale und übermitteln Informationen zu den Eigenschaften ihrer Umgebung und der Ernährungslage dort. Aufgrund dieser Informationen entscheiden sie dann, ob sie sich vermehren, und wann sie damit aufhören.

Kurz gesagt, die kleinsten Lebewesen, zu klein, um sie mit bloßem Auge zu sehen, sammeln Informationen über ihre Umgebung, übermitteln diese Informationen den anderen und bestimmen dann später noch – in der Gruppe – einen spezifischen Ablauf.
All diese Beispiele zeigen die Anwesenheit eines Bewusstseins, dass niemals auf die Materie reduziert werden kann. Vom Menschen, dem höchsten komplexen Lebewesen, bis zur einzelligen Kreatur, dem einfachsten Lebewesen, gibt es ein mehr als erstaunliches Bewusstsein, das über die bloße Materie weit hinausreicht.

Was also ist seine Quelle?

Der Quran enthält wichtige Informationen über dieses Thema. Zum Beispiel offenbaren seine Verse über die Honigbienen, dass das von diesen Lebewesen gezeigte bewusste Verhalten ihnen von GOTT eingegeben ist:

Und dein Herr lehrte die Biene: “Baue dir Wohnungen in den Bergen, in den Bäumen und in dem, was sie (dafür) erbauen. Dann iss von allen Früchten und ziehe leichthin auf den Wegen deines Herrn.” Aus ihren Leibern kommt ein Trank von unterschiedlicher Farbe, der eine Arznei für die Menschen ist. Darin ist wahrlich ein Zeichen für Menschen, die nachdenken. (Sure 16:68-69 – an-Nahl)

Ein anderer Vers berichtet, dass alle Lebewesen unter der Herrschaft GOTTES stehen. So offenbart der Quran:

… Kein Lebewesen gibt es auf Erden, das Er nicht am Schopf erfasst… (Sure 11:56 – Hud)
Dieses im Quran offenbarte Geheimnis ist die Quelle des geheimnisvollen Bewusstseins in den Lebewesen. Im Gegensatz zu den Vorstellungen der Evolutionisten ist das Bewusstsein keine Eigenschaft der Materie. Egal was Sie mit den Atomen, aus denen Materie besteht, tun, Sie können sie nie dazu bringen, Bewusstsein zu haben. Bewusstsein muss aus anderem Bewusstsein hervorgehen; und das Bewusstsein der Lebewesen stammt aus GOTTES Inspiration.

Die Intelligenz, die in den Zellen des menschlichen Körpers oder jedes anderen Organismus aufscheint, ist eine Manifestation von GOTTES absoluter Herrschaft über die Lebewesen. GOTT enthüllt Sich Selbst durch die Wesen, die Er erschafft, und die Menschen können Seine unendliche Kraft und Macht bezeugen und wertschätzen, wenn sie diese Werke betrachten. Somit muss diese wichtige Tatsache bei der Aufzählung der Bewusstseinsbeispiele in diesem Buch beständig berücksichtigt werden.

Eine Nervenzelle im Körper handelt mit verblüffender Intelligenz. Aber eine Nervenzelle intelligent zu nennen, impliziert nicht, dass sie die Intelligenz besitzt. Die Ursache für das verblüffende Bewusstsein in Körperzellen ist die Inspiration, die sie von GOTT erhalten.  

Bei einer Schlagfrequenz von 70/min pumpt das Herz pro Tag die gesamte Blutmenge mehrere tausend Male durch den Körper, sodass das Blut buchstäblich jede Zelle im Körper erreichen kann, mindestens 100 Mal am Tag. Dabei transportiert es Nährstoffe und Sauerstoff, transportiert Kohlendioxid zurück, repariert Schäden und Defekte und sammelt Abfallstoffe ein. Auf diese Weise wird jede Körperzelle jeden Tag etwa 1000 Mal “inspiziert”, während am Tag 800 Liter Blut durch den Körper gepumpt werden.87 Selbst während des Schlafens pumpt das Herz eines Erwachsenen noch 340 Liter Blut durch den Körper. Das wäre geradeso, als ob Sie Ihren Benzintank in sieben Minuten füllen würden.88


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Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Wassersystem errichtet, das Wasser mindestens 65 bis 70 mal die Minute im Durchschnitt hochpumpen soll, um etwa 100 Billionen Haushalte zu erreichen, und zwar immer mit demselben Druck. Da gibt es keinen Zweifel, dass der Betrieb einer solchen Anlage in sehr vielen Hinsichten unmöglich ist. Im Körper jedoch gibt es ein Netzwerksystem unvergleichlich viel komplexer als dieses Beispiel. Das Gefäßgeflecht, fähig, jede Zelle im Körper zu erreichen, ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Verteilungssystem des Körpers makellos und gewollt ist.

Das Herz ist ein etwa faustgroßer Muskel, der zwar nur aus Wasser, Fett und Protein besteht, aber ein weitaus komplexerer Mechanismus ist, als ihn ein Konstrukteur am Computerbildschirm entwerfen könnte. Dieses relativ kleine Stück Muskelfleisch verfügt über soviel Kraft, dass es einen Blutstrahl bis zu 2 Meter hoch in die Luft spritzen könnte.89

Ein weiteres Wunder ist, dass das Herz die Bedürfnisse des Körpers festlegen kann, indem es stets genau so viel Blut pumpt, wie der Körper gerade benötigt. Im Ruhezustand eines Menschen sind dies etwa 4-6 Liter in der Minute. Diese Menge ist dann ausreichend, weil im Ruhezustand die Körperzellen weniger Sauerstoff benötigen. Wenn sich jedoch jemand aktiv bewegt, steigt der Sauerstoffbedarf im Körper an, und der Blutkreislauf muss beschleunigt werden. Dies wird vom Herz sofort registriert, und es beginnt schneller zu schlagen. Wenn zum Beispiel jemand Körpertraining macht, kann sich die in der Minute durchgepumpte Blutmenge um das Fünf- bis Siebenfache steigern.90

Um sich klarzuwerden über die Perfektion des Herzmechanismus, kann man sich eine Pumpe vorstellen, die mindestens einmal in der Sekunde, also etwa durchschnittlich 65-70 Mal in der Minute Wasser pumpt. Stellen wir uns weiter vor, diese Wasserpumpe würde das Wasser an insgesamt 100 Billionen Orte in der Sekunde pumpen, immer mit dem gleichen Wasserdruck. Und dieses Pumpwerk soll selbst entscheiden, wieviel Wasser an jedem dieser Orte benötigt wird und dies entsprechend veranlassen. Und dieses Pumpwerk soll etwa 70 Jahre lang laufen, ohne irgendeinen Defekt, ohne zu rosten, ohne auch nur eine einzige Wasserleitung zum jeweiligen Ort zu vergessen.

Aber wie soll das gehen? Es ist schlechterdings unmöglich, eine Pumpe zu bauen, die regelmäßig und zuverlässig 100 Billionen Haushalte mit dem kontinuierlich gleichen Druck und gleichzeitig versorgen könnte. Selbst wenn eine derartige Maschine konstruierbar und funktionsfähig wäre, könnte sie bei einer derartigen Geschwindigkeit und einem solchen Arbeitsrhythmus allerhöchstens 15 Jahre lang laufen. Und während dieser Zeit müsste sie ständig gewartet und repariert werden. Denn eine derartige Maschine kann auf keinen Fall über all diese Jahre fehlerfrei funktionieren. Und schon gar nicht könnte sie den jeweiligen Bedarf feststellen, die Bedarfslage insgesamt einschätzen und die jeweilige Liefermenge regulieren.

Bedenken Sie auch, dass diese Pumpe stets unter Ihrer oder eines anderen vernunftbegabten Menschen stehen müsste. Und natürlich werden Sie niemandem weismachen wollen, diese Pumpe mit all ihren Wasserrohren sei im Lauf von Jahrtausenden von selbst entstanden, weil sich zufällig Eisen und Zement zusammengefunden haben, woraufhin das Ganze plötzlich rhythmisch zu pumpen begann. Kein Mensch würde Ihnen diese Geschichte glauben. Denn schließlich ist es allzu offensichtlich, dass diese Pumpe von einem intelligenten Wesen gebaut wurde.

Genau solch eine abenteuerliche Geschichte jedoch erzählen die Evolutionisten hinsichtlich des unvergleichlich komplexeren und perfekteren Blutkreislaufs und des Atmungssystems Sie behaupten steif und fest und unaufhörlich, diese staunenswerte Pumpe, die schon im Mutterleib begonnen hat zu arbeiten, habe dies völlig unkontrolliert, durch reinen Zufall getan. Sie ignorieren einfach die Existenz Gottes des Allmächtigen, Der dieses Wunderwerk erschaffen hat und dessen unendliche Weisheit und Macht wir im Folgenden aufzeigen werden. Sie ist uns schon in einem Quranvers offenbart worden:

Glaubt der Mensch etwa, unbeachtet gelassen zu werden? War er denn nicht ein Tropfen ausfließenden Samens? Dann war er (als Embryo) ein sich Anklammerndes, und so schuf Er Ihn und formte ihn Und machte aus ihm Mann und Frau als Paar. Hat Er denn nicht die Macht, die Toten lebendig zumachen? (Sure 75:36-40 – al-Qiyama)

Der Herz-Mechanismus


Das Herz bildet einen derart systematischen Mechanismus, dass schon die kleinste Fehlfunktion das Ende des Lebens seines Trägers bedeuten kann. Die wichtigsten Teile dieses Mechanismus sind Pumpmuskeln links und rechts. Auf beiden Seiten des Herzens liegen Atria (kleine Pumpmuskeln) und Ventrikel (große Pumpmuskeln). Die linke Herzhälfte mit dem linken Atrium und Ventrikel ist zuständig für den Transport von sauerstoffangereichertem Blut zu den Organen und Zellgeweben. Die rechte Herzhälfte mit dem rechten Atrium und Ventrikel hat die Aufgabe, das “verschmutzte”, sauerstoffarme Blut in die Lunge zwecks “Reinigung” zu transportieren.

Das sauerstoffhaltige Blut gelangt über das linke Atrium, die obere Herzkammer, ins Herz. Von dort fließt es weiter in die linke Ventrikel, die große Herzkammer darunter. In ähnlicher Weise wird das sauerstoffarme Blut vom rechten Atrium in die rechte Ventrikel gepumpt. Obwohl die vier Herzkammern unterschiedlich aussehen, bewältigen sie in Wirklichkeit die gleiche Aufgabe. Beide arbeiten zusammen daran, das Blut an eine bestimmte Stelle des Körpers zu transportieren.


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Der Pfeil kennzeichnet die Richtung des Blutflusses. Wenn das Herz kontrahiert, fließt das Blut von den Vorhöfen zu den Ventrikeln. Die Herzklappen schließen sich. Wenn die Ventrikel kontrahieren, wird das Blut in den Körper gepresst.

Dass alle Komponenten dieses Mechanismus ineinandergreifen, ist von großer Bedeutung, weil er nur als ganzer funktionbieren kann. Wenn das Zusammenwirken gestört ist, kann das dazuführen, dass das Blut entweder vom Herz nicht mehr durchgepumpt wird, oder zuviel Blut pumpen muss. Damit das “Räderwerk” einwandfrei funktioniert, öffnen sich die “Ventile” (Herzklappen) zwischen Atrium und Ventrikel nur in einer Richtung für den Blutstrom. Wenn sich die Atria zusammenziehen, öffnen sich die Herzklappen, und Blut kann in die Ventrikel einströmen. Sobald dies geschehen ist, schließen sich die Ventile wieder, um zu verhindern, dass das eingeströmte Blut wieder zurückfließt.


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Die Hohlvenen befördern sauerstoffarmes Blut zur rechten Herzkammer, und die Lungenarterien transportieren es zur Lunge. Die Lungenvenen bringen sauerstoffreiches Blut von der Lunge zur linken Herzkammer, und die Aorta schickt dieses Blut in den Körper. Während dieses Blutkreislaufs schließen sich die Herzklappen, um das Blut durch die Kammern fließen zu lassen.

In den Ventrikeln gibt es ähnliche Ventile. Wenn sie kontrahieren, öffnen sie sich und lassen das Blut in den Körper fließen. Dann schließen sich die Herzklappen wieder und verhindern so, dass das Blut ins Herz zurückfließt. Das Geräusch, das Sie als Ihren Herzschlag hören können, stammt nicht von der Kontraktion und Expansion der Herzmuskeln, wie oft geglaubt wird, sondern von dem Sichöffnen und –schließen dieser “Ventile”.


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Die Herzklappen öffnen sich in der Richtung des Blutflusses. Wenn die Vorhöfe kontrahieren, öffnen sich diese Klappen (Atrioventrikularklappen), und Blut füllt die Ventrikel. Dann schließen sich die Klappen sofort wieder, um das Blut daran zu hindern, dahin zurückzufließen, wo es herkam.

Selbst wenn man die enorme Komplexität des ganzen Systems außer Acht lässt, stehen die Evolutionisten schon selbst bei der Beschreibung der vier Ventile vor einem nahezu unlösbaren Problem. Denn kein Lebewesen kann es sich leisten, Jahrtausende lang auf das Funktionieren dieser Ventile zu warten, weil schon der kleinste Lapsus alles durcheinanderbringen würde. Der Mechanismus der vier Herzklappen muss bereits in der Embryophase eines Menschen funktionieren. Die Behauptung, dieser Mechanismus habe sich durch Mutationen und Zufälle im Lauf der Zeit erst entwickelt, ist schlechterdings nicht nachvollziehbar und inakzeptabel.


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Er sprach: “(Er ist) der Herr des Ostens und des Westens und was zwischen beiden ist, wenn ihr nur begreifen wolltet!”
(Sure 26:28 – asch- Schu’ara´)

Die Herzmuskelzellen sind die einzigen Körperzellen, die sich rhythmisch bewegen können


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Der Herzmuskel verfügt über eine ganz besondere Struktur, indem jede seiner Zellen für sich selber schlagen kann. Diese Zellen funktionieren wie lebendige Batterien, die den elektrischen Strom nutzen, der an sie übergeht.

Der menschliche Körper besteht aus etwa 100 Billionen Zellen, von denen jede eine eigene Funktion und besondere Eigenschaften hat. Einige von ihnen, wie zum Beispiel die Roten Blutzellen, haben keinen Zellkern. Andere, wie zum Beispiel die Zellen in der Luftröhre, haben winzige Härchen. Wieder andere haben eine propulsive Struktur, um sich im Körper fortbewegen zu können. Lediglich die Herzmuskelzellen verfügen über eine Fähigkeit, die alle anderen Körperzellen nicht haben: sich auszudehnen und zusammenzuziehen, eben der Vorgang, den wir Herzschlag nennen.
Was die Herzmuskelzellen so besonders macht, ist die Art und Weise, wie sie schon beim Embryo im Mutterleib aktiv werden. Sogar bei einer Transplantation “schlagen” sie weiter, obwohl dabei der Kontakt mit Nervenzellen und umliegenden Organen abgeschnitten ist. Selbst wenn man auch nur eine einzige Herzgewebszelle isoliert und unter das Mikroskop legt, pulsiert sie noch weiter, solange sie mit Blut versorgt wird.91 Obwohl sich diese Zellen also außerhalb des Körpermechanismus befinden, für den sie geschaffen sind, verhalten sie sich so, als ob sie sich entschlossen hätten, weiterhin Blut zu pumpen und sich selbst am Leben zu erhalten.

Was es ihnen ermöglicht, weiter zu pulsieren, ist die Elektrizität in ihren Zellkörpern. Denn jede Herzzelle ist unter anderem eine winzige Batterie, die auf chemischem Weg die Elektrizität erzeugt, die Herzzellen zum Pulsieren benötigen. Auch das können die Evolutionisten nicht erklären. Denn Herzzellen produzieren die für sie selbst notwendige Elektrizität mit Hilfe von Kalium- und Natriumionen, die sie reichlich im Blut vorfinden. Denn jedes dieser Atome verliert häufig ein negativ aufgeladenes Elektron. Deshalb enthält dieses Atom ein zusätzliches Proton, sprich eine positive Ladung.

In Herzzellen gibt es eine hohe Konzentration von Kaliumionen, und in ihrem flüssigen Umfeld eine Konzentration vieler Natriumionen. Durch die Zellmembran findet ein Austausch von Kalium- und Natriumionen statt. Weil Natrium schneller durch die Zellmembran ins Zellinnere gelangt als Kalium nach draußen, entsteht außerhalb der Zelle eine überschüssige positive Ladung. Von einem bestimmten Punkt an kehrt sich der Ionenstrom um, und Natriumionen durchdringen wieder die Zellmembran. Diese urplötzliche Veränderung erzeugt eine elektrische Spannung, auf die die Herzzelle mit einer Kontraktion reagiert.92 Was also umgangssprachlich “Herzschlag” genannt wird, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein chemo-elektrischer Prozess.


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Der Herzschlag wird reguliert durch einen kleinen Körper aus speziellem Herzmuskelgewebe, Herzschrittmacher oder Sinusknoten genannt.
Unten: Nervennetze im Ventrikel.

Das Startsignal für den Herzschlag kommt von einem kleinen Zellknoten im rechten Atrium, der Sinusknoten bzw. SA-Knoten genannt wird. Dieses elektrische Startsignal wird von zwei kleinen Muskeln an den Herzmuskel weitergeleitet. Die dortigen Zellen wiederum leiten diesen Impuls weiter an die anderen Herzzellen im unteren Herzbereich. Dieser elektrische “Strom” wiederum stimuliert alle anderen Muskelzellen unterhalb davon, beginnend im rechten Atrium und schließlich das ganze Herz erreichend. Der dafür verantwortliche SA-Knoten wird auch oft “Herzschrittmacher” genannt. Denn während er den Rhythmus vorgibt, reagiert er auch auf die Erfordernisse des Körpers, denn er hat auch die Fähigkeit, den Herzschlag zu beschleunigen oder zu verlangsamen, je nach Bedarf.

Das Herz kontrahiert nicht als ganzes gleichzeitig, denn es muss ja einerseits Blut einsaugen und andererseits wieder aus sich herauspumpen. Wenn alle Herzzellen zugleich kontrahieren würden, würde es herausgepumpt, ehe genug davon im Herzen ist. Dann würden nur ein paar Tropfen Blut in den Körper gepumpt werden. Deshalb muss das in den Atria eingesaugte Blut erst in die größeren Ventrikel weitergeleitet werden, ehe diese kontrahieren. Deshalb warten die einzelnen Herzmuskeln jeweils aufeinander, um die richtige Reihenfolge einzuhalten, gerade so, als wüssten sie, an welcher Stelle der Warteschlange sie stehen. Wenn der Muskel des Atrium kontrahiert, öffnet sich das Ventil zum Ventrikel und lässt dort das Blut einströmen. Wenn es voll ist, kontrahiert es. Aber wodurch kann diese Abfolge derart regelmäßig stattfinden?


Wenn man die Herzzellen eine nach der anderen unter dem Mikroskop betrachtet, stellt man fest, dass jede davon mit unterschiedlicher Geschwindigkeit pulsiert. Das ist ein mehr als erstaunliches, zunächst nicht erklärbares Phänomen. Denn es handelt sich keineswegs um eine organische Unregelmäßigkeit, sondern hat eine fehlerfreie Ordnung. Das Herz schlägt in einer rhythmischen und synchronisierten Art und Weise: Die daran beteiligten Zellen wissen buchstäblich, wann sie jeweils zu kontrahieren und expandieren haben, eben weil sie schon vorgängig synchronisiert sind. Denn Gott hat jeder einzelnen Zelle ihren jeweils eigenen “Zeitrahmen” eingehaucht. Eben deshalb pulsiert jede einzelne Zelle in ihrem eigenen Rhythmus.93

Sobald man zwei Herzzellen mit unterschliedlichem Pulsrhythmus zusammenbringt, pulsieren sie in rhythmischer Harmonie dank eines außerordentlichen Mechanismus, um Blut zu pumpen. Diese Harmonie ist ohne Zweifel ein Beweis für die Schöpferkraft und die Allwissenheit Gottes und ein Geschenk für jeden einzelnen Menschen.


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Ein Kardiogramm zeigt die elektrische Aktivität des Herzens an. Das Herz schlägt rhythmisch und gleichmäßig. Dank dieses regelmäßigen Rhythmus wird der Körper mit der notwendigen Menge Blut versorgt. 

Das Timing der Herzzellen

Die fehlerfreie Sequenzierung des Herzrhythmus wurzelt in der Koordination und Kommunikation der Herzzellen. Darin offenbart sich erneut eine erstaunliche Form der Intelligenz auf der zellulären Ebene. Denn diese intelligenten Zellen übertragen elektrische Spannung auf die andere Herzhälfte mit einer Geschwindigkeit von annähernd 60 cm in der Sekunde, ausgehend vom SA-Knoten, dessen Zellen dieses Signal innerhalb einer 1/14tel Sekunde erzeugen.

Mit hoher Geschwindigkeit also fließt der elektrische Impuls seinerseits durch die beiden Atria und veranlasst sie zur Kontraktion. Zwischen Atria und Ventrikeln liegt eine Zellgewebsregion, die AV-Knoten (atrioventrikularer Knoten) genannt wird. Sie leitet den Impuls vom Atrium zum Ventrikel. Kurz bevor er die Ventrikel erreicht, wird er durch den AV-Knoten verlangsamt, sodass er dort nur noch mit einer Geschwindigkeit von 20 cm/sek dort ankommt und erst innerhalb einer 16tel-Sekunde wirkt. Diese Zeitverzögerung ist außerordentlich wichtig. Denn sie ermöglicht die vollständige Entleerung der Atria, ehe die Ventrikel kontrahieren.94 Darin liegt das Geheimnis der “konzertierten Aktion” des Herzens.


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Gott sei also alles Lob, dem Herrn der Himmel und dem Herrn der Erde, dem Herrn der Welten! Sein ist die Herrlichkeit in den Himmeln und auf Erden. Und Er ist der Erhabene, der Weise. (Sure 45:36-37 – al-Dschathiya)

Aber das ist nicht das einzig Geheimnisvolle um das elektrische System des Herzens. Ein weiteres ist der SA-Knoten, der als “Herzschrittmacher” fungiert. Zugegebenermaßen besitzen auch die anderen Zellgewebe im Herz die gleichen Fähigkeiten wie der SA-Knoten, der den Herzmuskeln ihren Rhythmus vorgibt. Zum Beispiel der AV-Knoten und die Purkinje-Fasern. Aber warum obliegt diese Aufgabe ausschließlich dem SA-Knoten? Ganz einfach: Weil die Impulse des SA-Knotens wesentlich schneller sind als die anderen.

Wegen dieser Geschwindigkeit reguliert der SA-Knoten die Körperelekrizität. Wenn dies ein anderer Knoten täte, würde dies zum zumindest vorübergehehenden Blutmangel in bestimmten Organen und Körperregionen führen.95 Die Folgen wären bedrohlich. Im Gehirn zum Beispiel führt eine Verzögerung um 4-5 Sekunden bereits zur Ohnmacht. Wenn die Blutzufuhr sich noch länger verzögert, ist der Tod die Folge.

Wie man also unschwer erkennen kann, ist das Herz ein bewusst handelndes Organ, das seine eigene Energie produziert und sie einsetzt, um seine Aufgabe in synchroner und harmonischer Weise zu erfüllen. Die Herztätigkeit wird ausgelöst von einem kleinen Zellknoten, der genau weiß, mit welcher Geschwindigkeit er seine elektrischen Impulse aussenden muss. Andernfalls wäre das Herz nicht funktionsfähig. Zugleich legt das Herz präzise die benötigte Strommenge fest. Wenn auch nur eine unermesslich kleine Strommenge unkontrolliert durch diese Körperregion fließt, entstehen sofort Probleme, die bis zum Tod führen können96


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a) Der Sinusknoten (SA-Knoten) sendet ein Signal, das die Vorhöfe kontrahieren lässt. Wenn das Signal den AV-Knoten erreicht, sendet es ein Signal zu den Ventrikeln, die sich mittels der Purkinje-Fasern kontrahieren.

b) Ein normales EKG zeigt, dass das Herz richtig arbeitet. Die P-Welle bildet sich, wenn die Vorhöfe kontrahieren, die QRS-Welle, wenn die Ventrikel kontrahieren, und die T-Welle, wenn die Ventrikel sich von der Kontraktion erholen.

c) Anomale EKGs: Sinustachykardie ist schneller Herzschlag infolge eines schnellen Schrittmachers. Ein unregelmäßiger Herzschlag entsteht durch unregelmäßige Ventrikelstimulation (Kammerflimmern). Mitralstenose entsteht, wenn die Mitralklappe blockiert. 

Außerdem ist das Herz in der Lage, seine eigene Synchronisation zu regulieren. Wie schnell auch immer die eng zusammenliegenden Herzzellen im einzelnen auch pulsieren, so ist ihre unterschiedliche Pulsation doch immer präzise aufeinander abgestimmt. Wenn der Rhythmus gestört wird – also eine Zelle sich ausdehnt, während die andere kontrahiert – kann der Pumpvorgang nicht fortgesetzt werden. Dann hört das Herz auf zu schlagen, und in nur wenigen Minuten tritt der Tod ein.97

Kurz: Das Herz besteht aus speziellen Zellen, die ständig Elektrizität produzieren, den Blutfluss koordinieren, sich ausdehnen und zusammenziehen, dem Willen Gottes gemäß. Diese Zellen können sich selbst organisieren, intelligent handeln, planen, kalkulieren und schnell reagieren, um Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.


Ein spezielles Netzwerk versorgt das Herz

Das Herz ernährt zwar den ganzen Körper, aber wie alle anderen Organe auch, muss es auch selbst ernährt werden. Weil es das am meisten beanspruchte und ein sehr spezielles Organ ist, benötigt es große Mengen an Sauerstoff und Nährstoffen. Aber der Herzmuskel ist zu dick, um den Sauerstoff und die Nährstoffe im Blut in den Herzkammern aufnehmen und verwerten zu können. Wie also ernährt sich das Herz?

Dies geschieht durch ein weiteres Wunderwerk der Schöpfung, nämlich durch die sogenannte Koronarzirkulation.
Das durch die Koronararterien austretende Blut versorgt als erstes das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen. Diese Arterien sind zwei getrennte Abzweigungen der Aorta, die sauerstoffangereichertes Blut aus der Lunge herantransportieren. Ihre einzige Aufgabe ist es, das Herz zu ernähren. Im Gegensatz zu den anderen Arterien zweigen sie direkt am Herz ab, um aber wieder zu ihm zurückzukehren, statt zu anderen Organen zu führen. Auf diese Weise dient das Blut mit dem höchsten Sauerstoffgehalt in erster Linie dem Herz, weil dieses von allen Organen am meisten Sauerstoff benötigt, ohne etwas an andere Organe zu verlieren. Weil die Herzzellen Sauerstoff und Zucker in Energie umwandeln müssen, um funktionsfähig zu sein, muss der Sauerstoff- und Energiegehalt in den Koronararterien besonders hoch sein, Denn der Energieverbrauch des Herzens reguliert sich je nach Bedarf, und der kann sich innerhalb weniger Sekunden vervier- oder fünffachen.98


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Sprich: “Habt ihr euere Partner, die ihr neben Gott anruft, denn je gesehen? Zeigt mir, was von der Erde sie erschufen oder ob sie einen Anteil an den Himmeln haben?” Haben Wir ihnen denn ein Buch gegeben, so dass sie einen eindeutigen Beweis dafür hätten? Nein, die Frevler machen einander nur trügerische Versprechungen. Siehe, Gott stützt die Himmelskörper und die Erde, damit sie nicht untergehen. Und wenn sie zu sinken begännen, so könnte niemand sie an Seiner Stelle halten. Er ist fürwahr nachsichtig und verzeihend.
(Sure 35:40-41 – al-Fatir)

Die Koronararterien sind für ihre Aufgabe perfekt ausgerüstet. Dort, wo sie in das Herz einmünden, verzweigen sie sich in wesentlich kleinere Adern, die sich durch den Herzmuskel ziehen, um so jede einzelne Zelle erreichen zu können. Da sie direkt dem Herz zulaufen, verfügen sie auch untereinander über Querverbindungen. Damit wird der Gefahr vorgebeugt, dass der Herzmuskel nicht mehr versorgt wird im Falle, dass eine der Arterien aus irgendeinem Grund blockiert ist, was zum Tod führen würde. Durch diese Querverbindungen ist es jedoch möglich, dass das Blut durch die anderen Arterien das Herz und schließlich die Herzmuskelzellen erreicht (bypass).

Ist es vorstellbar, dass sich eine derartige Vorsichtsmaßnahme durch Zufälle entwickelt haben kann, ehe die Gefahr einer Artienblockierung überhaupt real gegeben, also nur als imaginierte Gefahr vorhanden war? Natürlich nicht. Zufälle lassen keinen Raum für eine bewusste Intervention. Folglich ist dieses “Sicherheitssystem” im Herz ebenso ein Wunder der Schöpfung Gottes wie alle anderen. Auch dies hat uns Gott im Quran offenbart:

Preise den Namen deines Herrn, des Höchsten, Der erschafft und formt, Der bestimmt und leitet. (Sure 87:1-3 – al-A´la)

 

82 Seymour Simon, The Heart – Our Circulatory System, New York: Mulberry Books, 1996, S. 1.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
83 Lionel Bender, The Human Body: Its Mysteries and Marvels, Crescent Books, 1992, S. 35.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
84 http://www.diyanet.gov.tr/DIYANET/nisan2001/dinsaglik.htmhttp://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
85 David Burnie, “Human Body,” Concise Encyclopedia, Dorling Kindersley Publishing, 1995, S. 86.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
86 Robert A. Wallace, Gerald P. Senders, Robert J. Ferl, Biology Ferl 2 – Biology The Science of Life, HarperCollins College Publishers, S. 812.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
87 Thema Laorusse Thematik Ansiklopedi, Vol. 4, S. 258.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
88 http://people.a2000.nl/aalan/sirlar/vuc.htmlhttp://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
89 Ibid.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
90 Arthur C. Guyton and John E. Hall, Textbook of Medical Physiology, 9th Edition, Nobel Tip Kitapevi, S. 115.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
91 The Incredible Machine, National Geographic Society, 1986, S. 123.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
92 Ibid., S. 124.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
93 Ibid.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
94 http://people.a2000.nl/aalan/vucut/bolum1.html, 1. Bölum: Zamanlamanin Önemi (“The Importance of Timing”)http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
95 Textbook of Medical Physiology, Arthur C. Guyton, M.D., Seventh Edition, Nobel Tip Kitapevi, Çapa, Istanbul, S. 244.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
96 http://ww.boun.edu.tr/~pubrel/news/arsiv/aralik00/aralik00.htmlhttp://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
97 http://ww.boun.edu.tr/~pubrel/news/arsiv/aralik00/aralik00.htmlhttp://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif
98 Thema Larousse,S. 258.http://www.harunyahya.de/imageshas/uparrow.gif